Meine Ziele

Foto: Steffen Böttcher

Nur wenn man das Ohr an den Menschen hat, kann man dementsprechend handeln. Als Stadtrat stehe ich seit Jahren an den Infoständen im Norden und in der Neustadt, gehe von Tür zu Tür und höre zu, was die Menschen hier wirklich bewegt: eine Schule, auf die man sich verlassen kann, saubere und sichere Straßen, Bürgersteige, die auch mit Rollator oder Kinderwagen befahrbar sind. Dafür setze ich mich weiter ein – nicht als abstrakte Programmpunkte, sondern als das, was ich seit über 15 Jahren ehrenamtlich vor Ort erlebe.

Diese Ziele habe ich im Wahlkampf vertreten, und sie bleiben für mich auch in Zukunft entscheidend. Daran arbeite ich weiter – im Stadtrat und darüber hinaus:

Kind schreibt mit Buntstiften in ein Schulheft

Bildung ist Zukunft

Klare Linie: individuelle Förderung statt Gleichmacherei. Für den Erhalt des dreistufigen Schulsystems und der Förderschulen, Inklusion dort, wo sie sinnvoll möglich ist. Gegen eine Aufhebung der Schulpflicht – sie sichert, dass kein Kind auf der Strecke bleibt.

Polizeiauto an einem Platz in der Stadt

SOS – Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit

Der Magdeburger Norden und die Neustadt beschäftigen sich seit Jahren mit Diskussionen rund um Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtbild. Mein Ziel: mehr sichtbare Ordnungskräfte auf der Straße – für mehr gefühlte und tatsächliche Sicherheit.

Frau im Rollstuhl mit Begleiterin im Park

Politik im Zusammenhang denken

Landesentwicklung beginnt bei der kommunalen Infrastruktur: Gelder und Fördermittel für Barrierefreiheit – abgesenkte Bordsteine, barrierefreie Haltestellen, nutzbare historische Pflasterstraßen. Dafür mache ich mich weiter stark.

Bauleiter mit Helm und Bauplan vor einem Neubau

Landesentwicklung langfristig gedacht

Verkehrsaufteilung, Raumplanung, Wirtschaftsförderung, Umweltschutz und Mobilität gehören zusammen gedacht. Eine wachsende Regulierungsflut darf Bauen und Mieten nicht weiter verteuern.

Warum mir das am Herzen liegt

Bildung ist Zukunft

Jedes Kind, das morgens mit dem Ranzen aus der Haustür geht, verdient eine Schule, die es sieht – nicht nur einen Platz in einer Statistik. Manche Kinder rennen den anderen davon. Andere brauchen etwas mehr Zeit, eine kleinere Klasse, eine Lehrerin, die sich hinkniet und nachfragt. Genau dafür gibt es unterschiedliche Schulformen und unsere Förderschulen. Wer alle über einen Kamm schert, lässt am Ende beide zurück: die Starken und die, die Unterstützung brauchen.

Inklusion ja – aber dort, wo sie dem Kind wirklich hilft, und nicht dort, wo sie nur auf dem Papier gut aussieht. Und die Schulpflicht ist für mich nicht verhandelbar. Für manche Kinder ist sie das Einzige, was sicherstellt, dass sie jeden Tag rauskommen, gesehen werden und eine echte Chance bekommen.

Wofür ich mich einsetze: dass kein Kind im Norden auf der Strecke bleibt – ganz egal, aus welchem Elternhaus es kommt.

SOS – Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit

Sicherheit ist kein abstraktes Wort. Sie ist das Gefühl, abends noch mit dem Hund rausgehen zu können. Dass die Tochter nach dem Training allein von der Straßenbahn nach Hause läuft, ohne dass man alle fünf Minuten aufs Handy schaut. Dass der Spielplatz ein Spielplatz ist – und kein Ort, um den man lieber einen Bogen macht.

Genau davon erzählen mir die Menschen im Norden und in der Neustadt, am Infostand und an der Haustür. Sie wollen keine Schlagzeilen. Sie wollen sich in ihrer eigenen Straße wieder wohlfühlen. Deshalb brauchen wir mehr sichtbare Ordnungskräfte – auch in den Abendstunden. Und wer für unsere Sicherheit sorgt, braucht selbst Schutz: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts müssen so ausgestattet sein, dass sie ihre Arbeit sicher machen können.

Wofür ich mich einsetze: dass sich jeder in seinem Viertel zu Hause fühlt – zu jeder Uhrzeit.

Politik im Zusammenhang denken

Für die meisten von uns ist ein Bordstein einfach ein Bordstein. Für die Seniorin mit Rollator ist er eine Mauer. Für die junge Mutter mit dem Zwillingskinderwagen eine tägliche Kraftprobe. Und für den Rollstuhlfahrer oft das Ende des Weges – mitten in der eigenen Stadt.

Unser historisches Pflaster in der Neustadt ist wunderschön. Aber es darf niemanden ausschließen. Eine Haltestelle, die man nicht erreicht, ist keine Haltestelle. Und wer nicht mehr sicher zum Bäcker oder zum Arzt kommt, bleibt irgendwann zu Hause – und wird einsam. Barrierefreiheit ist für mich deshalb keine Sonderausgabe, sondern eine Frage des Respekts. Abgesenkte Bordsteine, barrierefreie Haltestellen und Pflasterstraßen, auf denen man auch mit Rädern vorankommt, kosten Geld. Genau deshalb müssen Fördermittel dort ankommen, wo die Menschen leben.

Wofür ich mich einsetze: eine Stadt, in der jeder mitkommt.

Landesentwicklung langfristig gedacht

Eine Wohnung ist mehr als vier Wände. Sie ist der Ort, an dem Kinder groß werden, an dem man alt werden möchte, an dem man nach einem langen Arbeitstag die Tür hinter sich zumacht. Umso mehr ärgert es mich, wenn Bauen und Wohnen immer teurer werden – nicht, weil die Steine teurer sind, sondern weil jedes Jahr neue Vorschriften dazukommen.

Am Ende zahlen das die Mieterinnen und Mieter, die junge Familie, die vom eigenen Häuschen träumt, und der Handwerksbetrieb, der eine neue Halle braucht. Deshalb müssen wir Verkehr, Wohnen, Wirtschaft, Umwelt und Mobilität zusammen denken, statt jedes Thema in seine eigene Schublade zu stecken. Der Norden mit Hafen, Gewerbegebiet und Wissenschaftshafen ist der Wirtschaftsmotor unserer Stadt. Damit er das bleibt, braucht er Planung mit Weitblick und weniger Bürokratie.

Wofür ich mich einsetze: dass Wohnen im Norden bezahlbar bleibt und hier Zukunft entsteht.